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Dr. Moshe Feldenkrais (1904-1984), Begründer dieser Methode, stammte aus Weißrussland, war Elektroingenieur, Physiker, Judolehrer und studierte die Zusammenhänge zwischen Bewegung, Wahrnehmung, Denken und Fühlen. Er zog Forschungsergebnisse aus Kybernetik, Hirnforschung und Entwicklungspsychologie hinzu. Er war Experte in Neuro- und Verhaltensphysiologie und Neuropsychologie.
Darüber hinaus hat er:
- sich tiefgehend mit Judo beschäftigte und
- als erster Europäer 1936 den Schwarzgurt im Judo erhielt
- den berühmten Club Jiu-Jitsu-Club von Frankreich gründete
- mit Joliot-Curie am Kernspaltprogramm arbeitete?
- den Van de Graaf-Generator baute (Petit Palais d’Exposition, Paris)
Aufgrund einer alten Fußballverletzung und der Aussicht auf eine kaum erfolgversprechende Operation, sah sich Moshe Feldenkrais veranlasst, nach Alternativen zu suchen. Durch seinen Forschungsdrang und seine Neugierde machte er revolutionäre Entdeckungen über die Zusammenhänge körperlicher Bewegung und Wahrnehmung, Denken und Fühlen. Aus der Erkenntnis dieser engen Verbindungen und seinem leidenschaftlichen Interesse an allem, was mit Bewegung zu tun hat, entwickelte er seine Methode. Sie basiert auf der natürlichen Lernfähigkeit des menschlichen Nervensystems und dessen Fähigkeit, neue Verknüpfungen im Gehirn aufzubauen - als ein elementarer Bestandteil jeder wirklichen Veränderung.
Es konnte festgestellt werden, dass:
- Die Arbeit mit dieser Methode allen Menschen möglich ist, unabhängig vom Alter, der Herkunft und ihrer Verfassung.
- Alle Menschen durch neue Lernprozesse, motorischer, emotionaler und kognitiver Art, ihr Potenzial entwickeln können.
- Es möglich ist, über Bewegung in einem eigenen Lernprozess, zu sich Selbst zu finden.
- Sich die Motivation und Neugier zu Lernen entwickeln und
- Die Arbeit mit dieser Methode den Menschen Freude bringt.
Für Moshe Feldenkrais war Forschung nie bloß Selbstzweck, sondern er sammelte und analysierte Informationen aus allen Wissenschaftsbereichen. Er wollte Sie in eine Arbeitsmethode umsetzen, deren Ziel die Entwicklung der menschlichen Fähigkeit ist, sich möglichst ökonomisch und zielgerichtet in der eigenen Umwelt zu bewegen.
Seinen Durchbruch erlebte er in den 70er Jahren durch den Beginn von Ausbildungen in den USA, wodurch sich die Feldenkrais-Welt einem größeren Kreis öffnete. Nach seinem Tod führten und führen seine damaligen Studenten seine Arbeit in seinem Auftrag fort. Es entstanden Ausbildungsstätten weltweit, z.b. in Frankreich, Italien, Schweiz, Deutschland, Holland, USA, Hawaii, Japan.
Seine bekanntesten Schüler/Klienten waren u.a. Ben Gurion, Moshe Dayan und Yehudi Menuhin.
Wenn Sie tiefer in die Feldenkrais-Welt eintauchen, mehr über Dr. Moshe Feldenkrais und seine Methode erfahren möchten, dann empfehle ich Ihnen gerne:
Literatur von Moshe Feldenkrais:
Bewusstheit durch Bewegung. Der aufrechte Gang. 1995 (Neuauflage)
Abenteuer im Dschungel des Gehirns. Der Fall Doris
Die Entdeckung des Selbstverständlichen. 1987
Das Starke Selbst. 1989
Die Feldenkrais-Methode in Aktion. 1990
Der Weg zum reifen Selbst Phänomene menschlichen Verhaltens 1994
Weitere Literatur:
Roger Russell: 'Dem Schmerz den Rücken kehren' und 'Feldenkrais im Überblick'.
Ruthy Alon: 'Besser leben ohne Rückenschmerzen' I und II.
Frank Wildman: 'Feldenkrais. Übungen für jeden Tag'.
Rainer Wilhelm: 'Feldenkrais kurz & praktisch'.
Jack Heggie: 'Besser Laufen. Das 30-Tage-Programm'.
Jeremy Kraus: 'Einfach Bewegen'.
Alexander Tsiaras: 'Wunder Mensch'
Eine faszinierende Reise durch unseren Körper.
CDs und Audiokassetten mit Lektionen sind ebenfalls im Handel erhältlich. Fragen Sie Ihren Buchhändler, er ist Ihnen gerne behilflich.
Ihr kompetenter Ansprechpartner für Buchbestellungen:
Buchhandlung an der Paulskirche,
Am Kornmarkt 6,
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Tel. 069 28 54 42.
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